Unser Anspruch

Alle unsere Produkte sind liebevoll handgearbeitet. Deshalb gibt es nur kleine Stückzahlen und manche sogar nur ein einziges Mal. Unsere Bags und Accessoires und die Häkelkollektionen sollen dabei nicht einfach "nur" handmade sein. Sondern sie sollen einen Beitrag leisten. Einmal in dem sie ihren Zweck erfüllen. Aber auch indem sie etwas zurück geben. An Mensch und Umwelt.

DKMS

menschlich

Pro verkauftem Produkt spenden wir 1,00 € an die DKMS.

Häckeltuch rosa (Farbverlauf), zwei gehäckelte Teddys mit Häkelnadeln

ökologisch

Wir bevorzugen fairtrade gehandelte Naturfasern in Bio- Qualität, verzichten auf Kunstfasern bzw. upcyceln vorhandene "Alt"- Fasern/ Stoffe.

Nähmaschine Singer, mit Stoffen

nachhaltig

Wir kaufen unsere Rohstoffe regional oder upcyceln vorhandene Materialien.

Warum die DKMS?

Aus unserer ganz eigenen Geschichte heraus... im März 2008 erkrankte unsere Tochter an Akuter Lymphatischer Leukämie. Kurz ALL. Damals war sie gerade einmal 5 Jahre alt. Was eine solche Diagnose für ein Kind, für eine Familie, für ein ganzes Leben bedeutet, versuchen wir nach und nach in unserem Blog (Family4Life) wiederzugeben. Es ist so enorm wichtig, dass nicht nur die Medizin, die Forschung weiter voran kommt, sondern auch, dass wir alle uns gegenseitig helfen! Es geht hier ums nackte Überleben. Und es ist so einfach zu helfen. Denn auch wir, kamen als Spender für unser Kind nicht in Frage.

Warum nachhaltig?

Ja, es wäre sehr viel einfacher und langlebiger zb. unsere Bags aus Kunstfasern (zb. Polyamid) zu nähen. Warum wir auf Bio- Naturfasern setzen und auf Kunstfasern verzichten, wollen wir Euch hier ein bisschen erklären.

BAUMWOLLE:
Baumwolle ist eine Naturfaser und mit einem Anteil von über 50% der bedeutendste Rohstoff für Textilien und Bekleidung. Damit ist Baumwolle die am meisten produzierte Naturfaser der Welt. Dennoch ist gerade Baumwolle nicht unproblematisch in der Herstellung. Sie ist anspruchsvoll, was klimatische Bedingungen angeht, laugt den Boden stark aus und benötigt viel Wasser. Um eine möglichst rentable Menge an Baumwolle zu erzeugen, werden Unmengen an Pestiziden und Insektiziden eingesetzt (ca. 20% der weltweiten Produktion von Pestiziden landet auf Baumwollfeldern). Rund 25 mal wird eine Baumwollpflanze vor der Ernte mit Chemikalien behandelt. Bevor die Baumwolle schlussendlich geerntet werden kann, werden Entlaubungsmittel eingesetzt. Sowohl für die Umwelt, als auch die Menschen die an der Baumwollanzucht beteiligt sind, ist dieses eine Katastrophe. Nach der Ernte bleiben Versalzungen und Verseuchungen des Grundwassers zurück. Aus fruchtbaren Gebieten werden Salzwüsten, in denen nichts überleben kann. Der ökologische Schaden ist irreparabel. Die schweren Krankheitsfolgen für die beteiligten Menschen unermesslich.

Eine Alternative zu "normaler" Baumwolle ist BIO- BAUMWOLLE:

Biologischer Anbau steht für ein Verfahren, bei dem das biologische Gleichgewicht auf natürliche Weise erhalten wird. Chemische Substanzen (Pestizide, Insektizide, Kunstdünger, etc.), aber auch genveränderte Baumwollsorten sind absolut tabu. Stattdessen wird auf nachhaltige Methoden, wie abwechselnde Fruchtsorten und organische Düngung gesetzt. Zudem wird Bio- Baumwolle von Hand gepflückt. Durch den Verzicht auf chemische Substanzen bleiben nützliche Insek Insekten erhalten, ausserdem erhöht sich langfristig der Humusanteil im Boden.

KUNSTFASERN:

Eigentlich könnten Kunstfasern eine richtig gute Sache sein. Bei der Herstellung wird wesentlich weniger Wasser verbraucht als bei Baumwolle. Zudem bringen Kunstfasern Eigenschaften mit, bei denen Baumwolle nicht mithalten kann (abriebfest, wasserabweisend, etc.). Aber- Kunstfasern werden aus Erdöl hergestellt. Dies allein ist ökologisch betrachtet schon schwer bedenklich. Zudem wird schon bei der Herstellung wesentlich mehr Energie verbraucht, als vergleichsweise bei Baumwolle. Zum echten ökologischen Problem werden Kunstfasern aber in der Waschmaschine. Bei jedem Waschgang lösen sich kleinste Faserteile aus dem Stoff. Man spricht hier von Mikrofasern. Und Mikrofasern sind nichts anders als Mikroplastik und landen letztendlich im Meer, wo sie nicht auf natürliche Weise abgebaut werden können, sondern über Hunderte von Jahren erhalten und im Umlauf bleiben.

LÖSUNGEN:

Natürlich macht es weder ökologisch noch nachhaltig Sinn, sich nun sofort von allem zu trennen, was nicht Bio ist. Aber für alles, was neu angeschafft wird, lohnt sich ein genauerer Blick. Die Mehrkosten sind für gewöhnlich eher gering. Retten langfristig betrachtet aber nicht nur unseren Planeten, sondern Leben. Und auch mit bereits vorhandene Kunstfasern kann man nachhaltig sein. Stoffe aus Kunstfasern oder mit Kunstfaseranteilen sollten nicht direkt in die Waschmaschine gegeben werden. Es gibt eigens Waschnetze, diese filtern die gelösten Faserteile heraus. Einfach die Kleidungsstücke im Netz waschen und die ausgewaschenen Fasern nachher über den Hausmüll entsorgen. Auch so gelangt weniger Microplastik in die Meere. Auch Upcycling kann eine spannenden Alternative sein. So wird aus einer ungeliebten Softshelljacke ein schicker BAG. Ohne die Umwelt zu belasten. Helft mit. Jeder kleine Schritt zählt.

Unser Label, Bags for Future